02.08.07 - BAB A7. Wegen eines umgekippten Sattelzuges musste die A7 ab der Anschlussstelle Neumünster-Süd, mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Der Fahrer des Sattelzuges wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich in das Krankenhaus nach Neumünster gebracht.
Nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit nicht ausreichend gesicherter Ladung ist nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Neumünster die Ursache dafür, dass ein mit 8 Tonnen Leergut beladener Sattelzug beim Auffahren auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg umkippte.
Nachdem der Verkehr Richtung Süden zunächst noch an der Unfallstelle vorbei geführt wurde, musste die Richtungsfahrbahn Süd später für die Bergung voll gesperrt werden. Mit schwerem Gerät hat ein Neumünsteraner Abschleppunternehmen das Unfallfahrzeug kurz nach 22.00 Uhr aufrichten können. Nach dem Aufrichten blieben jedoch etwa 250 Kisten mit Leergut auf der Fahrbahn liegen, da die Plane dem Druck nicht standhielt.
Um die Autobahn wieder für den Verkehr freigeben zu können, wurden die THW Ortsverbände Norderstedt und Kaltenkirchen zur Unterstützung alarmiert. Während die Norderstedter Fachgruppe Beleuchtung die Einsatzstelle ausleuchtete, räumte die Kaltenkirchener Fachgruppe Räumen die Fahrstreifen vom Leergut. Beide Gruppen wurden von der 1.Bergungsgruppe aus Norderstedt unterstützt.
Im Anschluss reinigte die Autobahnmeisterei mühevoll die Fahrbahn. Um 06.23 Uhr meldete die Autobahnpolizei, dass die Fahrbahn wieder frei befahrbar sei. Alle Einheiten konnten wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
THW-Norderstedt: Fachgruppe Beleuchtung, 1.Bergungsgruppe;
THW-Kaltenkirchen: Fachgruppe Räumen
Autobahnpolizei Neumünster
Autobahnmeisterei Quickborn
Bergungsunternehmer Fa. Möller, Neumünster.
(Text: Arne Hentschel, Bilder: Marc Kistenmacher)
Weitere Bilder in der Galerie unter http://www.thw-norderstedt.de/OV-Bilder/
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